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 Betreff des Beitrags: Willkommen in der Familie, kleine Zentaura-Kindergeschichte
 Beitrag Verfasst: Mi 15. Jan 2020, 00:07 
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Der kleine, schmächtige Minotaur stand vor den größeren Jungs und hatte die Hände zu festen Fäusten geballt. Das Blut, das aus seinen Nüstern rann wurde bei jedem der schweren Atemzüge zu feinstem Nebel zerstäubt. “Ihr sollt mich in Ruhe lassen!” Seine Augen brannten, aber er würde sich jetzt nicht noch die Blöße geben und vor den älteren Minotauren aus seiner Unterrichtsgruppe zu weinen beginnen. Es reichte, daß er bei der Prügelei mit fliegenden Fahnen untergegangen war. Er wischte sich mit der Faust über das schmerzende Auge. Er sah darauf, seit er den Schlag eingefangen hatte, etwas verschwommen. Wahrscheinlich schwoll es jetzt langsam zu. Und das alles nur, weil er zwei Jahre jünger, um einiges kleiner und schwächer als die anderen Jungs war und trotzdem um einiges mehr Verstand zwischen den Hörnern hatte. Diese Vollidioten.

“Was ist hier los?” Die sonst so weiche Stimme des Weisen klang streng, als er den Karren mit den Sammelkisten, die er geholt hatte, einfach stehen ließ und zu den Jungen ging. “Pantelis, du blutest. Was ist passiert?” Die Zähne knirschten leise, so fest presste der zehnjährige Minotaur die Kiefer zusammen. Wenn er jetzt sagen würde, daß er von den vier zeitgleich angefallen und verprügelt worden war, dann würden diese Trottel wahrscheinlich endlich eine ordentliche Strafe bekommen. Aber in Ruhe lassen, würden sie ihn nie. Lange Sekunden sah er die kleine Gruppe hasserfüllt an, doch dann schluckte er den harten Klos in seinem Hals hinunter und sah zu seinem Vater und zwang sich zu einem schiefen Lächeln. “Ich habe nicht aufgepasst. Da vorne hat das Gras nachgegeben und ich bin den kleinen Abhang runtergekullert.”

Acheron musterte seinen Sohn einige Augenblicke intensiv, rückte seine Brille zurecht und musterte die anderen Kinder nicht minder intensiv. “Ach, war es so?” Die Stirn des Weisen legte sich leicht in Falten. “Nun, dann müssen wir die Unterrichtsplanung etwas ändern. Ihr vier könnt den Wagen zum Wäldchen am Hügel ziehen. Ich möchte bis morgen eine 8 Seitige Abhandlung über eben diesen Wald und passendes Anschauungsmaterial. Ich bringe Pantelis zum Arzt. Das Horn muss behandelt werden. Wenn ihr fertig mit dem einsammeln und in die Kisten einsortieren seid, dann könnt ihr heim.”

Hatten die Vier erst höhnisch, dann als Pantelis sie nicht bei seinem Vater verpetzte überrascht aus der Wäsche gekuckt, jetzt entgleisten ihnen regelrecht die Gesichtszüge. Sie würden den restlichen Tag nichts anderes mehr tun, als Zweige, Blätter und sonstiges Zeug sammeln und bis spät in der Nacht an der Abhandlung schreiben. Sie wollten eigentlich protestieren, doch allein der Blick mit der Körperhaltung des Lehrers hielt sie davon ab. So murrten sie nur ein “Ja.” und schlichen schon fast, den Karren mit den Kisten hinterher ziehend, den Hügel hinauf. So hatten sie sich die Sache jetzt nicht vorgestellt.

“Komm Junge. Du hast Glück, daß wir heute Besuch haben.” Verwirrt sah Pantelis zu seinem Vater auf. Er verstand gerade garnicht, wie sein Vater herausbekommen hatte, daß er nicht einfach gestürzt war und warum er die Vier Raudies auf diese Art bestraft hatte, ebensowenig, wie er verstand, warum er Glück hatte, daß zuhause Besuch war. So wollte er eigentlich nicht Irgendwem unter die Augen kommen, außerdem tat ihm alles weh und er würde lieber in seinem Bett etwas lesen, als brav auf dem Kanapee zu sitzen, Tee zu schlürfen und den langweiligen Gesprächen über bevorstehende Auswahltests für die Dorfwache lauschen. “Warum?”

Einige Sekunden schwieg Acheron, doch dann rückte er seine Brille wieder zurecht und sah zu seinem Sohn runter. “Ich habe dir doch schon die Rollen über die Gesegneten gegeben, damit du sie studierst.” Pantelis nickte, bereute diese Kopfbewegung aber sofort wieder, während sein Vater mit einer Erklärung heraus rückte. “Estia die Gesegnete von den Steppenläufern hat vor einer Woche ihr Kommen angekündigt....,” Der Minotaur zog eine Taschenuhr aus der kleinen Westentasche und musterte das Ziffernblatt, kaum daß der Deckel aufgeschnappt war und nickte bedächtig, bevor er seinen Satz beendete. “…, und sollte eigentlich schon da sein.”

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Und wenn der Mond in hellem Licht erstrahlt, die Nacht zum Tag macht und die schlafende Welt mit einem silbernen Schimmer belegt, dann wird das Unheil sich ankündigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Willkommen in der Familie, kleine Zentaura-Kindergeschic
 Beitrag Verfasst: Do 16. Jan 2020, 22:28 
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Pantelis stapfte schweigend neben seinem Vater her. Die Geschichten über die Gesegneten hatte er eher für Märchen gehalten und jetzt kam wirklich solch eine Heilerin zu ihnen? Ob sie wirklich so übermäßig mächtig war? Der Junge wurde Schritt für Schritt aufgeregter, während er sein Taschentuch nutzte um das nochimmer blutende Horn und die Nüstern immer wieder abzuwischen.

Das verhältnismäßig große Haus, in dem seine Eltern und er lebten, kam in seinen Blick. Die Tür war wie immer offen, damit Jeder, der etwas von seinem Vater wollte sah, daß Jemand zuhause war um die Fragen, Anträge oder Sonstiges zumindest zu notieren. Acheron schob den als Blickschutz angebrachten Vorhang zur Seite, damit sein Sohn einfacher ins Haus eintreten konnte und folgte dem Jungen in die kleine Küche. Der Duft von Kuchen und Tee lag in der Luft. "Ah, mein Augenstern, du machst ja schon Tee. Sind unsere Gäste wirklich schon angekommen?"

Mit einem strahlenden Lächeln drehte sich Pantelis Mutter zu ihrem Mann herum, doch als Sevasti ihren Sohn sah, verschwand das Lächeln augenblicklich. "Mein Kleiner, war ist passiert?" Pantelis sah auf den Boden. "Ich bin nicht klein, Mama." Sanft strich die Minotaurin über das weiße Pony ihres Sohnes. "Das weiß ich doch." "Sevasti, die Gesegnete ist wohl schon in meinem Arbeitszimmer?" Die Minotaurin nickte. "Ja, sie hat es sich nicht nehmen lassen, dort auf dich zu warten. Aber Acheron, was ist denn mit unserem Kind geschehen?" Einige Augenblicke sagte er nichts, doch dann rückte er mal wieder seine Brille zurecht und sah seine Frau fest an. "Darüber sprechen wir später. Wichtiger ist jetzt, daß sich die Gesegnete ihn ansieht. Vielleicht braucht Pantelis ihre Hilfe."

Acherons Hand legte sich auf die schmale Schulter seines Sohnes und sanft schob er den Jungen in die Richtung des Arbeitszimmers. Langsam öffnete Pantelis die geschlossene Tür. Seine Ohren zuckten leicht. Für eine Gesegnete war de Stimme, die er leise durch das Holz vernommen hatte, noch sehr hoch. Bevor der junge Minotaur sich darüber jedoch Gedanken machen konnte, wurde er von seinem Vater ins Zimmer regelrecht hineingeschoben.

An der gegenüberliegenden Wand stand ein großer Schreibtisch. Unzählige Bücher und Schriftrollen standen und lagen auf dem Tisch und in den Regalen, die jeden freien Zentimeter der Wand befüllten oder waren auf dem Boden gestapelt. An der Decke baumelten Körbchen voll getrockneter Pflanzen, während auf dem Schreibtisch und auf den im Tisch eingelassenen Regalbrettern, Phiolen, Reagenzgläser und Fläschchen in allen erdenklichen Größen und Farben standen, während dazwischen ein Chaos aus Schreibutensilien und Papieren lagerte.

Vorm Kamin auf der rechten Seite des Raums, stand auf einem weichen, langflorigen Teppich, ein Tischchen und mehrere Sessel. Neben einem der Möbel stand eine ausgewachsene Zentaura, deren weißes Fell schwarze und braune Flecken hatte, während sich das braune Haar mit den weißen Strähnen in langen Wellen über ihren Rücken ergoß. Zwischen den langen, schlanken Beinen mit dem dichten Fesselbehang sah eine kleine Zentaura mit großen, braunen Augen hindurch. "Mama! Er hat ein Aua!"

Estia nickte langsam und ihre Goldbraunen Augen musterten den jungen Minotaur. "Ich sehe es Danae." Dumpf klangen die Hufe auf dem Teppich, als die Gesegnete auf Pantelis zu ging und sich dann vor ihn kniete. Ihre schmalen Hände glitten sanft über die Verletzungen. Die Wunden schlossen sich in wenigen Sekunden und hinterließen keinerlei Spuren. Doch als ihre Hand auf Pantelis Schläfe zu liegen kam seufzte sie leicht und blickte zu Acheron. "Für das Horn deines Jungen kann ich nichts tun, außer die Blutung ganz zu stoppen und diese Verletzung ist sehr schwerwiegend mein Freund. Ich weiß nicht, ob meine Fähigkeiten reichen, um die Zerstörung komplett zu beseitigen." Das leise Trappeln der Kinderhufe wurde beinahe vom Knistern des Feuers übertönt, als die kleine Zentaura auf Pantelis zugaloppierte, beinahe stolperte und den Minotaur dann aufmunternd anlächelte. "Ich helfe dir Mama!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Willkommen in der Familie, kleine Zentaura-Kindergeschic
 Beitrag Verfasst: Di 4. Feb 2020, 00:09 
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Skeptisch lag der Blick des Jungen auf der kleinen Zentaura. "Du? Du willst helfen?" Etwas umständlich nahm das Mädchen die größeren Hände in die ihrigen. Das Umgebungslicht fing sich dabei in der goldenen Kette, an der ein roter Edelstein befestigt war und brachte diesen leicht zum funkeln. Die braunen Augen des Mädchens blickten den Minotaur strahlend an. "Ja! Ich! Ich kann das."

Danae schloß die Augen und rezitierte leise ein paar Worte. "Göttin des weißen Mondes, segne die, die Heilung brauchen. Heilung." Der Stein leuchtete einige Sekunden auf, verlöschte dann jedoch wieder. Irritiert sah der junge Minotaur zu dem Stein dann zu dem Gesicht der kleinen Zentaura, die ihn wiederum erwartungsvoll ansah.

Einige Sekunden schien die Welt wie in ein Bild eingefangen, da sich kaum eine Regung zeigte, doch dann änderte sich Danaes Gesichtsausdruck. Die Unterlippe schob sich vor und Tränen begannen in den braunen Augen zu schimmern. "Es hat nicht geklappt. Entschuldigung. Ich versuche es nochmal." Die Kleine schloß wieder die Augen. "Göttin des weißen Mondes....," "Danae, hör auf. Du kannst nur einmal am Tag den Zauber wirken. Wenn du es nochmal versuchst wirst du dich verletzten."

Danae zog geräuschvoll die Nase hoch, während die Tränen über die prallen Bäckchen zu kullern begannen. "Aber es hat nicht funktioniert. Er lacht noch nicht." Sekundenbruchteile sah Pantelis die Zentaura nur völlig verwirrt an, doch dann beugte er sich vor, griff nach dem Kinn der Kleinen und brachte sie vorsichtig dazu, ihn anzusehen. Leicht lächelte der Minotaurus, nahm sein Taschentuch und wischte mit einer sauberen Ecke die Tränen weg. "Das hast du gut gemacht, Danae. Es tut garnicht mehr weh. Geh doch zu meiner Mama in die Küche. Sie hat bestimmt einen Keks für dich da."

Nur kurz zögerte die junge Zentaura, doch dann nickte sie und verließ den Raum. Schweigend sah Pantelis zur Tür, als seine Aufmerksamkeit abgelenkt wurde. "Man erkennt wessen Sohn du bist." Die schlanken Hände von Estia legten sich auf Pantelis Schläfen. Leise murmelte die Zentaura vor sich hin und nach einigen Augenblicken hatte der junge Minotaur keine Schmerzen mehr. Erstaunt sah er zu der Zentaura auf, die nun zu seinem Vater blickte. "Ich habe getan was ich konnte, aber es kann sein, dass dein Sohn in naher Zukunft auf die Hilfe von Augengläser angewiesen ist. Aber die maximale Schädigung, die ihm ohne meine Behandlung erwartet hat, wäre viel beeinträchtigender."

Lange Sekunden schwieg Acheron, überdachte die Worte der Heilerin, doch dann nickte er verstehend. "Vielen Dank. Darf ich dich fragen, was dich zu mir führt?" Estia lächelte leicht. "Meine Tochter ist der Grund. Sie kann Heilzauber wirken. In ihrem Alter ist es normal, daß es nur einmal in 24 Stunden funktioniert, aber mit der Zeit wird das mehr werden. Dennoch ist diese Art des Heilens sehr beschränkt, deswegen wollte ich dich bitten, dich ihrer anzunehmen. Ich kenne niemanden, der so viel über unsere heimischen Heilkräuter und Pflanzen weiß, wie du und die meisten der hier wachsenden Pflanzen gibt es überall im Archipel."

Langsam schüttelte der Minotaur seinen wuchtigen Kopf. "Du hast Recht, daß man sehr viele Pflanzen hier kennen lernen kann, aber du weißt auch, was die Lehre der Kräuter bedeutet. Es wird Jahre dauern, bis sie unsere Pflanzen kennt und dann wird sie noch einige Jahre auf Lehrreise gehen müssen." Die Zentaura seufzte tief. "Das weiß ich und mein Gatte und ich haben lange darüber gesprochen. Diese Jahre werden ihr gut tun." Acheron nickte langsam. "Wenn ihr sicher seid, dann werde ich mich um die Kleine kümmern." Estia dankte dem Minotaur und lächelte dann Pantelis an. "Bitte kümmere dich weiterhin so gut um meine Tochter." Entschlossen sah der Junge die Zentaura an. "Natürlich, versprochen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Willkommen in der Familie, kleine Zentaura-Kindergeschic
 Beitrag Verfasst: Mi 22. Apr 2020, 14:12 
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Tee, Kuchen und Plätzchen waren schon lange verspeist. Die Erwachsenen hatten sich über die Details der bevorstehenden Lehre der kleinen Zentaura unterhalten, während Danae mit kindlicher Neugierde das Haus des Minotaur erkundete. Doch seit sich Estia von ihrer Tochter verabschiedet hatte, stand das Mädchen nur noch am Fenster und sah mit einer Mischung aus Erwartung und Unsicherheit hinaus. Noch nie hatte ihre Mama sie alleine gelassen und dann auch noch bei Leuten, die sie erst vor wenigen Stunden kennen gelernt hatte.

"Hey, Kleine, komm vom Fenster weg. Es ist fast Zeit fürs Abendessen." Langsam, den Blick fest auf den Weg geheftet schüttelte Danae den Kopf. Pantelis seufzte leise und stellte sich neben die Kleine. Sein Blick folgte dem ihrigen. "Was denkst du verpasst du, während du dir die Pfoten wäscht?" Das unverständlich gemurmelte Mama war beinahe nur ein Hauchen, doch Pantelis konnte sich gut vorstellen, was sie gesagt hatte. "Ich glaube deine Mama ist keine Frau, die vorschnell Entscheidungen trifft und die dann ebenso schnell wieder verwirft." Jetzt löste sich Danaes Blick doch vom Weg und hefte sich fragend auf den jungen Minotaur. "Häh?"

Das Lachen konnte sich Pantelis jetzt nicht verbieten. "Deine Mama denkt lange nach und entscheidet sich dann richtig. Stimmts?" Danae nickte schnell und Pantelis hielt ihr die Hand hin. "Dann wartest du heute umsonst auf sie. Hab keine Angst. Ich passe auf dich auf und helfe dir, wenn du überhaupt Hilfe brauchst. Immerhin bist du doch schon ein großes Mädchen." Lange Sekunden wurde Pantelis von den braunen Augen nur gemustert, doch dann umarmte die Kleine ihn und er strich sacht über das kurze Haar. "Und jetzt komm. Du brauchst was zu essen. Ich höre deinen Bauch schon grummeln, aber mit ungewaschenen Händen bekommen wir von meiner Mutter nichts."

Er führte die junge Zentaura in den Baderaum. Das Regal, auf dem die Waschschüssel stand war für Danae definitiv zu hoch. Schnell füllte er das vorbereitete warme Wasser in die Schüssel und stellte sie einfach auf den Boden, wo er sich im Schneidersitz daneben setze. Mit großen Augen sah Danae ihn an, doch dann lachte sie. "Wenn das dein Papa sieht, der glaubt bestimmt, er hat dich nicht erzogen." Pantelis grinste breit. "Wohl eher, daß er den falschen Ochsen im Haus hat." Er legte den Finger an die Lippen. "Deswegen verraten wir es nicht, wenn wir nicht danach gefragt werden."

Beim Händewaschen half Pantelis der Kleinen und gemeinsam gingen sie in das Esszimmer. Seine Elten musterten die Beiden kurz, doch dann lächelte Sevasti die Zentaura an. "Und? Sind die Hände sauber meine Kleine?" Danae streckte ihr die kleinen Hände entgegen. "Jaaaa, ganz sauber sind sie. Pantelis hat ganz doll aufgepasst, daß ich nichts vergesse." Das Lächeln der Minotaurin wurde intensiver. "Hat er das? Da muß ich doch gleich genauer hinsehen, denn bei seinen eigenen Händen vergisst der Junge gerne mal die eine oder andere Stelle." "Aber Mama, was sagst du denn? Das ist schon seit Jahren nicht mehr." Die kleine Zentaura sah von Pantelis zu dessen Mutter und wieder zurück, bevor sie schallend zu lachen begann.


..........Fortsetzung folgt..........

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