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| Autor: | fuyu [ Mo 3. Okt 2022, 12:09 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Prophezeiung des Mondes |
Einige Augenblicke sah Pantelis die Wachmänner nur perplex an, doch dann straffte er die Schultern und stellte sich zwischen die Wachen und die Zentaura. Auch wenn er es nicht mochte zu kämpfen, er war immernoch ein Minotaur und langsam aber sicher kochte ihm die Galle hoch. "Nehmt die schmutzigen Griffel von der Zentaura oder ich vergesse meine gute Erziehung!" Nur kurz blickte er über die Schulter. "Lauf Danae und nimm die beiden Kleinen und das Kätzchen mit. Ich komme nach, wenn wir das hier geregelt haben." Die Zentaura griff nach Yook und galoppierte die Straße entlang, während Pantelis auf die Wachen zuging und einem scheinbar mühelos die Waffe entrang. "Jetzt hab ich die Faxen dicke. Eine ehrbare Zentaura, eine Heilerin bedrohen, sagt mal, geht´s noch?" Klirrend brach er die Klinge übers Knie und warf die Bruchstücke zur Seite, bevor der sich grob den Weg zu dem Ashurx frei schubste. Die braunen Augen des Minotaur funkelten ungehalten, während er einen der Wachen an der Schulter packte und zur Seite stieß. "Zur Seite du Wicht! Ich kümmere mich drum." Er schnaubte laut, als er sich zu Esmil hinunterbeugte. "SAG MAL BIST DU BESCHEUERT!?" Er packte den Ashurx am Kragen und schüttelte ihn durch. "Ich habe gesagt du sollst einkaufen! EINKAUFEN!! Was war daran nicht verständlich?" Er verzog leicht das Gesicht, als er die Klinge an seinem Arm spürte, die nur mit Mühe den Stoff durchdrang und die Haut verletzte. "Ich sagte.. ZUR SEITE UND ICH KÜMMERE MICH!" Wütend stieß der Minotaur den Wächter zu Boden, packte dessen Klinge und warf sie einfach in ein nahe gelegenes Feld, bevor er sich wieder um den Ashurx kümmerte. "Beweg deinen Arsch, bevor ich dir selbigen aufreiße und laß das Zeug hier. Und es ist mir SCHEISSEGAL, ob da noch irgendein Plunder von dir dabei ist!" Knurrend und schnaubend griff Pantelis nach seiner Geldkatze und warf vier Silbermünzen auf den Boden, bevor er die Wachen anschnaubte. "Das sollte reichen. Wir gehen jetzt." Pantelis stapfte los. "Du Depp hast echt Glück, daß ich Hilfe beim Schutz von Danae brauche, sonst hätte ich dich in die Klinge laufen lassen. Nur daß das klar ist." |
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| Autor: | Anzeige [ Mo 3. Okt 2022, 12:09 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
| Autor: | Mag [ Mi 7. Dez 2022, 00:53 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Prophezeiung des Mondes |
Seit sie das Gasthaus verlassen hatten, hatte Nanda kein gutes Gefühl gehabt. Normalerweise konnte er seinem Gespür ganz gut vertrauen, aber auch er hatte eher damit gerechnet, diesen Ashurx nicht noch einmal wiederzusehen. Eine ihm sehr ähnliche Rasse hatte er nur zu gut kennengelernt und an diesen Tag dachte er nicht allzu gerne zurück. Das er wiederkam und gleichzeitig zur Eile aufrief, liess seine Nervosität nur noch mehr ansteigen. Sie passierten das Tor und der Naridee zuckte leicht zusammen, als die Wächter ihnen plötzlich nachriefen. Seine Hände glitten fast sofort unter seinen Mantel, als Pantelis auch schon losstürzte. Der Minotaurus schien vollkommen ausser sich zu sein. Nanda blinzelte und gebot der dunkel knurrenden Akra, zu bleiben wo sie war. Er selbst folgte Pantelis, der eben den Ashurx auf die Füße riss und ihm die Meinung sagte. Das Schwert sah er zu spät. Es flog bereits ins Grüne als er es bemerkte, aber das von dem Lärm angelockt jetzt Verstärkung durch das Tor auf sie zurannte, das sah er sofort. Er glitt wie ein Schatten an Pantelis und Esmil vorbei, stiess dem ebenfalls wieder angreifenden Wächter neben dem Minotaurus den Fuss so hart in die Magengrube, das er nach hinten katapultiert wurde und erreichte die anderen beiden Wächter bevor sie ihre Waffen gezogen hatten und jetzt mitten in der Bewegung erstarrten, als sie die Spitze eines langen Dolches in der schwach geschützten Achsel ihrer Rüstung spürten. „Das reicht!“ Der Naridee war etwas kleiner als die Wachen, doch wesentlich schneller und jetzt sah er von einem zu anderen, bevor er den ansah, der sich den schmerzenden Bauch hielt. Der vierte Wachmann rappelte sich eben vom Boden auf. „Gastfreundschaft sieht da, wo ich herkomme anders aus. Was immer ihr diesem Ashurx zur Last legt ist weder bewiesen noch ist es zweifelsfrei mit der Ware auf diesem Karren zu beweisen. Wir sind Weggefährten seit dem heutigen Tag, weil wir in dieselbe Richtung reisen. Wir wissen voneinander nicht mehr als ihr von uns wisst. Es mag sein, das er diese Dinge geklaut hat, es mag aber auch sein, das er die Wahrheit sagt und dieser Händler lediglich versucht den doppelten Preis herauszuschlagen, ich habe hier schon beides erlebt! Was ganz sicher die Wahrheit ist, ist das weder der Minotaurus, noch die Zentaura, der Algioner oder ich etwas davon wussten, was Pantelis gerade mehr als bewiesen hat. Ebenfalls ist bewiesen, das die Wachen hier vorschnell handeln und unschuldige Passanten verletzen! Ich werde meine Waffen jetzt sinken lassen und ich rate euch, die euren in den Scheiden zu belassen, wenn ihr als zivilisiert gelten wollt.“ Der Naridee liess die gewundenen Dolche sinken und schob sie wieder in den Rückengurt, den er unter dem Mantel trug. Dann hob er die Münzen auf und griff in seine Tasche. Dort zog er einen kleinen Beutel hervor und kippte den Inhalt in die Hand der Wache. Neben zwei glänzenden Edelsteinen fielen noch einige Münzen auf das Leder des Handschuhs. „Egal, wer die Wahrheit sagt, entbietet bitte dem Händler meine Grüße und gebt ihm das. Das sollte sowohl den Wert des Wagens, als auch den der Ware deutlich überschreiten. Sollte er sie nur in ein neues Heim überbringen, wird er froh sein, sie verkauft zu haben. Sollte es gestohlen sein, wird der Dieb es bei mir erneut versuchen müssen, denn es gehört jetzt mir und ich werde das ganz sicher zu behandeln wissen. Und jetzt wäre es sehr nett, wenn ihr eure Waffen zurückholen würden und wieder eure Posten bezieht, denn wir haben die Stadt soeben verlassen und gedenken nicht, so schnell wieder zurück zu kommen. Was das zerstörte Schwert angeht, so deckt sich der Wert wohl mit den Verletzungen, die diesem Minotaurus zugefügt wurden, ohne das dieser dasselbe einem von euch angetan hat. Er hat sich nur verteidigt.“ Er sah leicht lächelnd zu Pantelis und legte ihm seine Münzen wieder in die Hand, dann sah er zu Esmil. „Nimm den Karren. Wenn es stimmt, was du gesagt hast, bist du für den Weg zur nächsten Stadt bezahlt worden und wenn es nicht stimmt, dann schiebst du zurecht!“ Er hob die Hand als Akra jetzt wieder zu ihm kam, die Ohren immer noch angelegt die Wachen belauernd die jetzt unschlüssig dastanden und streichelte sie. Die ersten Tropfen fielen bereits und es würde sicher nicht mehr lange dauern, bis es richtig regnete. „Es tut mir leid, meine Beste. Heute wird es sich nicht vermeiden lassen, das du nass wirst. Wir sollten uns beeilen, damit wir die beiden einholen und es vielleicht vor dem Sturm zu einer Unterkunft schaffen. Dann kann ich endlich die Amulette komplett fertigstellen und sie können ihre Sprachbarriere besser behandeln.“ Er zögerte, dann deutete er auf Pantelis Arm. „Ist es schlimm? Er kann wirklich froh sein, einen so gutherzigen Mann wie dich getroffen zu haben. Andere hätten den Streich durchgehen lassen.“ |
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| Autor: | fuyu [ Mo 16. Jan 2023, 18:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Die Prophezeiung des Mondes |
Eigentlich wollte Pantelis den Naridee abwimmeln. Die Verletzung war nicht tief und es würde reichen, wenn Danae sich später darum kümmerte, als er die Stimme eines Wachmannes hörte. "Wir lassen uns nicht bestechen." Langsam wandte sich der Minotaur zu dem Störenfried herum. "Bestechen? Sehe ich aus, als würde ich Clowns wie euch bestechen wollen? Wenn ich hier ungehindert und problemlos davonkommen will, dann breche ich euch das Genick und verschwende nicht mein Geld." Die Wachen konnten ja nicht wissen, dass diese Art der Problembeseitigung so garnicht Pantelis Art war. Aber wer ihn nicht kannte würde diese Aussage unbewiesen glauben. Immerhin war er ein Minotaur und deren schlechter Ruf lief ihm stets voraus, was manchmal ein dicker Vorteil war. "Die Münzen sind für den Händler dem dieser Karren gehört. Zurück gezahlter Lohn. Der soll sich einen anderen Depp suchen, der den Karren weg bringt und sollte er wirklich von dem Idiot hier bestohlen worden sein, dann ist das schlicht und ergreifend das Geld für etwaige Verluste. Und ich wiederhole mich ungern, aber ich sagte, ich kümmere mich um den Rest." Schnaubend drehte wandte er sich um und motzte den Ashurx knatschig an. "Beweg deinen Arsch. Wir werden etwas brauchen, bis wir Danae eingeholt haben und ich will sie nicht zu lange alleine lassen." |
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